Die vier bisherigen Stadträtinnen und Stadträte seien bereit, sich weitere vier Jahre für ein offenes und fortschrittliches Zürich einzusetzen, teilte die Partei am Dienstag mit.

Stadtpräsidentin Corine Mauch habe die Stadt mit Umsicht, diplomatischem Geschick, Hartnäckigkeit und viel Leidenschaft für die Menschen vorangebracht, schreibt die Partei. Mauch löste 2009 den umtriebigen Elmar Ledergerber ab.

Ihr mache das Amt Spass. Sie möge den Austausch mit der Bevölkerung und werde deshalb erneut kandidieren, sagte Mauch in einem am Dienstag im «Tages-Anzeiger» publizierten Interview. Sie sei motiviert und spüre weder Müdigkeit noch Zynismus.

Auch Hochbauvorsteher André Odermatt führe sein Amt mit Engagement und Weitsicht, heisst es weiter. Nach der neuen Bau- und Zonenordnung stehe nun der Kommunale Richtplan an, "ein politisch und sozial entscheidendes Planungsinstrument". Odermatt wurde 2010 in den Stadtrat gewählt.

Claudia Nielsen ist seit 2010 Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartements. Ihr sei die Beratung, Begleitung und Unterstützung alternder und betagter Menschen ein besonderes Anliegen, heisst es im Communiqué weiter.

Raphael Golta hat vor drei Jahren das Sozialdepartement übernommen. Ihm sei es unter anderem gelungen, für Flüchtlinge schnell und unbürokratisch neue Unterkünfte zu finden.

Weitere Kandidaturen 

Die Erneuerungswahlen finden am 4. März 2018 statt. Bereits klar ist, dass - ausser den vier SP-Stadträten - auch Sicherheitsvorsteher Richard Wolff (AL) und Finanzvorstand Daniel Leupi (Grüne) wieder kandidieren werden. Andres Türler (FDP), Vorsteher der Industriellen Betriebe, stellt sich nach 16 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl.

Noch nicht geäussert zu ihren Zukunftsplänen haben sich Gerold Lauber (CVP), Vorsteher des Schul- und Sportdepartementes sowie Filippo Leutenegger (FDP), Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes.

Im neunköpfigen Zürcher Stadtrat sitzen aktuell vier Mitglieder der SP, zwei der FDP und je ein Mitglied der AL, der Grünen und der CVP.