Wahlkampf

Corine Mauch erhält Schützenhilfe aus dem bürgerlichen Lager

Corine Mauch (SP) wird im Wahlkampf von Gerold Lauber (CVP) und Martin Zollinger (FDP) unterstützt. (Archiv)

Corine Mauch (SP) wird im Wahlkampf von Gerold Lauber (CVP) und Martin Zollinger (FDP) unterstützt. (Archiv)

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) erhält im Wahlkampf Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager. Gerold Lauber (CVP) und Martin Zollinger (FDP) sind in ihrem Komitee. Derweil steht FDP-Mann Andres Türler dem SVP-Kandidaten Roger Bertholdi zur Seite.

Die aktuelle Stadtpräsidentin Corine Mauch erhält im Wahlkampf Schützenhilfe aus bürgerlichen Reihen: Der CVP-Politiker Gerold Lauber sitzt im Komitee der Sozialdemokratin. "Corine Mauch habe ich bereits vor vier Jahren unterstützt, sie hat sich über die letzten vier Jahre bestätigend bewährt", sagt er gegenüber dem "Tages-Anzeiger". In für ihn wichtigen und persönlichen Fragen sei er ziemlich störrisch und kaum zu beeinflussen, wie er angesprochen auf seine Parteitreue festhält. Lauber selbst tritt nicht mehr an. Sein möglicher Nachfolger aus der CVP ist Markus Hungerbühler. Auch dessen Komitee ist er beigetreten. "Er hat meine Unterstützung."

Gerold Lauber ist nicht der einzige Bürgerliche, der Corine Mauch den Rücken stärkt. Auch Martin Zollinger ist in ihrem Komitee. Mit dem FDP-Alt-Kantonsrat ist also sogar ein Parteikollege von Stadtpräsidiumskandidat Filippo Leutenegger dabei.

FDP-Türler unterstützt SVP-Bartholdi

Neben Lauber und Zollinger hat sich auch FDP-Stadtrat Andres Türler in den Wahlkampf eingeschaltet. Sein Name findet sich, wenig überraschend, im Komitee seines freissinigen Kollegen und potenziellen Nachfolger Michael Baumer. Dass Türler offiziell SVP-Mann Roger Bartholdi zur Seite steht, obwohl er von der Volkspartei im Parlament häufig attackiert wurde, ist aber eher überraschend.

"Uns verbindet ein freundschaftliches Verhältnis, wir haben in diversen Kommissionen stets gut zusammengearbeitet", sagt Bartholdi zum "Tages-Anzeiger". Türler sei einer der Ersten gewesen, die seinem Komitee beigetreten seien. Bartholdis Parteikollegin Susanne Brunner und CVP-Kandidat Hungerbühler erhalten hingegen keine Unterstützung vom Freisinnigen.

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