Grundlage dafür waren die über 8 Prozent höheren Erträge aus dem Zinsgeschäft, aus dem rund drei Viertel aller Einnahmen der Bank stammen.

Zurückzuführen ist das bessere Zinsergebnis einerseits auf die Steigerung des Geschäftsvolumens. So stiegen die von der ZRB ausgegebenen Kredite seit Anfang Jahr um 2,2 Prozent, wie aus der Medienmitteilung vom Freitag hervorgeht. Und auch die Kundengelder in der Bilanz waren Ende Juni 5,9 Prozent höher als noch zu Jahresbeginn.

Anderseits hat die ZRB aber auch davon profitiert, dass sie als kleine Bank keine Negativzinsen bezahlen musste und durch die aktuelle Lage die Zinsmarge der Bank eher noch etwas grösser geworden ist, wie es auf Anfrage hiess.

Positiv auf das Halbjahresergebnis wirkte sich auch der höhere Ertrag aus dem Handelsgeschäft aus. Dagegen warf das Kommissionsgeschäft weniger ab als noch vor einem Jahr. Alles in allem belief sich der Ertrag der ZRB auf 24,1 Milllionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 6,7 Prozent entspricht. Dem stand ein Geschäftsaufwand gegenüber, der mit 15,8 Millionen Franken 4,8 Prozent höher als 2014 ausfiel.