Das berichtet die «NZZ am Sonntag». Die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren wegen Verdachts auf Bankgeheimnisverletzung, das im Zusammenhang mit der Affäre Hildebrand eröffnet worden war, im letzten Dezember eingestellt.

500 Franken sind Genugtuungszahlungen, der Rest Entschädigungen für Blochers Anwaltskosten. Dieser hatte einen Stundenansatz von knapp 280 Franken verrechnet, wie aus der Einstellungsverfügung hervorgeht.

Blocher hatte gar Entschädigungen in der Höhe von 216'000 Franken verlangt, wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt.

Der Staatsanwalt, der das Verfahren einstellte, wies allerdings zahlreiche Forderungen ab, etwa für die Medienarbeit des Anwalts. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren gegen den damaligen SVP-Nationalrat Blocher im März 2012 eröffnet.

Die Ermittler führten darauf sowohl in Blochers Villa in Herrliberg als auch in seinen Büros in Männedorf Hausdurchsuchungen durch.