Frau Walker Späh, nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen haben Sie die Wahl in den Regierungsrat geschafft. Warum wurde es so knapp?

Carmen Walker Späh: Ich freue mich jetzt einfach. Die Analyse muss ich in einem ruhigeren Moment vornehmen.

Sie hatten ein starkes bürgerliches Bündnis im Rücken, die FDP ist die traditionsreichste Regierungspartei – man hat nicht erwartet, dass gerade Sie so lange zittern müssen. Wie haben Sie das erlebt?

Die FDP hat gewonnen, wir haben wieder beide Sitze in der Regierung – für mich ist heute ein wunderbarer Tag.

Sivlia Steiner, Carmen Walker Späh und Jacquelin Fehr – die Frauen sind die Siegerinnen der Zürcher Wahlen.

Sivlia Steiner, Carmen Walker Späh und Jacquelin Fehr – die Frauen sind die Siegerinnen der Zürcher Wahlen.

Wie haben Sie den Tag verbracht?

Am Morgen Frühstück mit der Familie, dann langsam vorbereiten und an den Computer sitzen.

Konnten Sie als Vertreterin der Frauenquote bei den SVP-Wählern nicht wie erhofft punkten?

Dazu wäre jetzt jede Aussage verfrüht.

Das bürgerliche Lager ist nun in der Zürcher Regierung und im Parlament gestärkt. Wie soll sich das auswirken?

So, dass der Kanton Zürich erfolgreich bleibt, dass wir Arbeitsplätze haben, dass Unternehmer hier arbeiten können, dass wir spitze bleiben.

Was reizt Sie mehr: Die Bildungs- oder die Baudirektion?

Das werden wir dann sehen.