Gotthard-Komitee

Carmen Walker Späh (FDP) neue Präsidentin des Gotthard-Komitees

Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh, anlässlich eines Baustellenrundganges zum Start der Hauptarbeiten der Nordumfahrung Zürich bei Regensdorf im 2016.

Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh, anlässlich eines Baustellenrundganges zum Start der Hauptarbeiten der Nordumfahrung Zürich bei Regensdorf im 2016.

Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) ist am Montag einstimmig zur neuen Präsidentin des Gotthard-Komitees gewählt worden. Sie übernimmt den Vorsitz vom baselstädtischen Baudirektor Hans-Peter Wessels (SP).

Wessels hatte das Amt des Präsidenten im Juni 2011 angetreten. Weil er seit September 2016 auch Präsident der Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs (KöV) ist, gab er das Präsidium des Gotthard-Komitees nun ab.

Das Komitee führte an der Generalversammlung vom Montag in Aarau zudem erste Diskussionen über die Ausbauschritte des Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP 2030/35). Dabei seien vor allem Forderungen nach dem Ausbau der Zufahrtsstrecken zu den Basistunnels am Gotthard und am Ceneri erhoben worden, teilte das Gotthard-Komitee mit.

Mit Freude zur Kenntnis genommen wurde die Einigung der SBB und SOB über den Weiterbetrieb der alten Gotthardstrecke. Damit sei die Wiederaufnahme von durchgehenden Zügen auf der Achse Basel/Zürich-Locarno/Lugano via Gotthard-Panoramastrecke möglich.

Das Gotthard-Komitee ist eine Interessengemeinschaft von Kantonen und der Wirtschaft im Einzugsgebiet der Gotthard-Achse. Ihm gehören neben 13 Kantonen mehrere Städte und Verkehrsvereine sowie einige kantonale Handelskammern an. Gemeinsames Ziel ist die Sicherstellung eines leistungsfähigen und umweltverträglichen Verkehrs auf dem Gotthard-Korridor.

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