Fall Carlos
Carlos randaliert auch im Untersuchungsgefängnis

Der mittlerweile 21-jährige «Carlos» sorgt weiter für Schlagzeilen. In der Untersuchungshaft demoliert er seine Zelle und liefert sich Scharmützel mit Mitgefangenen. Am Montag steht er erneut vor dem Richter.

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Carlos lässt seinen Aggressionen nicht nur im Ring freien Lauf.

Carlos lässt seinen Aggressionen nicht nur im Ring freien Lauf.

Screenshot SRF

Der als Carlos bekannt gewordene Gewalttäter steht am Montag erneut vor Gericht. Der mittlerweile 21-Jährige soll im März 2016 bei einer Auseinandersetzung einen Mann bewusstlos geschlagen und ihm dabei den Kiefer gebrochen haben.

Seit vergangenem April sitzt Carlos deshalb in Untersuchungshaft in Pfäffikon, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Dort fällt er angeblich erneut mit Gewaltausbrüchen und renitentem Verhalten auf. Es soll zu Handgreiflichkeiten mit Mitgefangenen gekommen sein und auch seine Zelle soll er beschädigt haben.

Bereits im Massnahmenzentrum Uitikon demolierte Carlos 2014 die Einrichtung, setzte einen Teil der Anstalt unter Wasser und sorgte so für erneute Schlagzeilen. Carlos sei seit seinem 10. Geburtstag bereits 30 Mal verurteilt worden, heisst es in der «SonntagsZeitung».

Landesweit in die Schlagzeilen geriet der «Fall Carlos», nachdem in einer SRF-Dokumentarsendung bekannt wurde, wie der damals jugendliche Straftäter für monatliche Kosten von rund 29'000 Franken in einem Sondersetting betreut wurde. (cze)

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