Polizei
Bussenstreik: Leupi ist vom Vorgehen seiner Polizisten enttäuscht

Der Zürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi und der Kommandant der Zürcher Stadtpolizei, Philipp Hotzenköcherle, sind enttäuscht vom Vorgehen des Stadtzürcher Polizeibeamtenverbandes (PBV). Die Pflichten der Polizei seien nicht verhandelbar.

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Der Stadtzürcher Polizeivorstand Daniel Leupi (Archiv)

Der Stadtzürcher Polizeivorstand Daniel Leupi (Archiv)

Keystone

Der Verband agiere mit seiner Ankündigung, ab dem 15. April keine Ordnungsbussen mehr zu verteilen, in einem extrem heiklen Bereich, sagte Leupi am Freitag vor den Medien in Zürich. «Der Bürger erwartet, dass die Polizei die Sicherheit gewährleistet.»

Die Polizei-Führung und der Verband hätten am Dienstag Gespräche geführt, bei denen die am Freitag an die Öffentlichkeit getragenen Kampfmassnahmen mit keinem Wort erwähnt worden seien. «Wir halten das jetzige Vorgehen für unredlich», sagte Leupi.

Der PBV habe keinen Grund, der Führung der Stadtpolizei das Vertrauen zu entziehen. Hotzenköcherle und er hätten beide versucht, während des Stadtzürcher Budgetprozesses Verbesserungen für das Personal zu erzielen.