Bern/Zürich
Bundesrat spricht 294 Millionen Franken für ETH-Bauprogramm

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) soll für Neubauten und Sanierungen im kommenden Jahr 294,3 Millionen Franken ausgeben können. Dies schlägt der Bundesrat dem Parlament im Bauprogramm 2014 für den ETH-Bereich vor.

Merken
Drucken
Teilen

Keystone

Ein grosser Teil des Programms betrifft zwei Neubauten, wie das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Donnerstag mitteilte. Neue Labors soll es für das neu geschaffene Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich geben. Dort hätten sich besonders viele Studenten eingeschrieben.

Der Kredit für das Gebäude beträgt 120,45 Millionen Franken. Der Neubau soll an der Gloriastrasse direkt neben dem Universitätsspital zu liegen kommen und Ende 2017 fertiggestellt sein.

Beim zweiten Neubau handelt es sich um ein Wohn-, Arbeits- und Forschungsgebäude in Dübendorf ZH im Rahmen des Forschungsprojekts NEST. Dabei arbeiten die Empa, Eawag sowie die ETH Zürich und Lausanne zusammen. Die Gesamtkosten von 29,5 Millionen Franken sollen auch von Dritten mitgetragen werden. 17 Millionen Franken will der Bund für die Grundkonstruktion sprechen.

Weitere Kredite betreffen Gesamtsanierungen. So wird etwa die Aufstockung des Lehr- und Forschungsgebäudes des Departements Biologie der ETH Zürich am Standort Hönggerberg mit 32 Millionen Franken finanziert.

Das Mensa- und Verpflegungsgebäude auf dem Campus Hönggerberg der ETH Zürich wird für 13,3 Millionen Franken renoviert. Am gleichen Ort will der Bundesrat 21,5 Millionen Franken ausgeben für die Erneuerung von Trafostationen und Energieversorgungsinfrastrukturen. Weitere 90 Millionen Franken gehen an Projekte, die einzeln weniger als 10 Millionen Franken kosten.