Das Zürcher Bezirksgericht hatte Gloor im November 2012 der mehrfachen passiven Bestechung, ungetreuen Amtsführung, Geldwäscherei und Verletzung des Amtsgeheimnisses schuldig gesprochen. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten.

Im kommenden Sommer findet die Berufungsverhandlung vor Obergericht statt. Nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung hatte Gloor um einen Wechsel seines amtlichen Verteidigers ersucht, was ihm jedoch verwehrt wurde. Zu Recht, wie nun das Bundesgericht entschieden hat.

Gloor hatte in seiner Beschwerde unter anderem argumentiert, dass sich sein amtlicher Verteidiger krass ungenügend auf die Hauptverhandlung vorbereitet und ihn dort ebenso ungenügend verteidigt habe. Solches ist laut Bundesgericht jedoch nicht ersichtlich.