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Bundesamt für Verkehr: Grünes Licht für Zürcher Durchmesserlinie

Zürcher Durchmesserlinie.

Zürcher Durchmesserlinie.

Rechtzeitig auf den Fahrplanwechsel vom kommenden Sonntag hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Betriebsbewilligung für den zweiten Teil der Zürcher Durchmesserlinie (DML) erteilt.

Damit kann der Fernverkehr in Zürich durch den Durchgangsbahnhof Löwenstrasse geführt werden.

Die Betriebsbewilligung gilt für den Abschnitt Zürich-Altstetten - Bahnhof Löwenstrasse. Dieser führt über die Letzigraben- und die Kohlendreiecksbrücke in den Hauptbahnhof. Mit der Erteilung der Bewilligung könne die DML termingerecht vollständig in Betrieb genommen werden, schreibt das BAV.

Die SBB habe alle Auflagen erfüllt, die bei der Planungsgenehmigung angeordnet worden waren, heisst es weiter. Auch die geforderten Sicherheitsnachweise seien erbracht worden. Die Letzigrabenbrücke - mit mit 1154 Metern das längste Viadukt im SBB-Netz - hatte wegen eines Planungsfehlers nachgebessert werden müssen.

Die Durchmesserlinie führt von Zürich-Altstetten nach Oerlikon. Die erste Etappe mit dem unterirdischen Durchgangsbahnhof und dem Weinbergtunnel war im Juni 2014 für die S-Bahn in Betrieb genommen worden. Mit der Eröffnung des zweiten Teilabschnitts am Sonntag findet ein Jahrhundertprojekt seinen Abschluss.

Neben den S-Bahnen fahren dann auch die Züge der Ost-West-Achse durch den Durchgangsbahnhof. Die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke dienen dabei den ausfahrenden Zügen Richtung Westen. Diese können künftig kreuzungsfrei über das gesamte Gleisfeld zu den Schnellzuggleisen in Altstetten geführt werden

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