Der mit 282,33 Millionen Franken grösste Happen geht an die künftige SBB-Durchmesserlinie (DML) von Zürich-Altstetten via Durchgangsbahnhof Löwenstrasse und Weinbergtunnel nach Zürich- Oerlikon, wie die Volkswirtschaftsdirektion am Dienstag mitteilte. Sie ist schon im Bau. 55,54 Millionen Franken zahlt der Bund an die ersten beiden Etappen der 4. S-Bahn-Teilergänzung.

Zudem leistet er laut Mitteilung Beiträge an eine ganze Reihe von Massnahmen zur Aufwertung von Ortszentren und -durchfahrten, an die regionale Verkehrssteuerung sowie an den Fuss- und Veloverkehr. Insgesamt belaufen sich die Kosten für all die Projekte auf 911,55 Millionen Franken.

Leistungsvereinbarung unterzeichnet

Letzte Woche haben Vertreter von Bund und Kanton die Leistungsvereinbarung unterzeichnet, welche die finanzielle Beteiligung des Bundes an der Realisierung der Projekte in der Agglomeration Zürich regelt, wie es in der Mitteilung heisst. Der Beitragssatz wurde auf 35 Prozent festgelegt. Eine Ausnahme bildet die DML, an welche der Bund 50 Prozent zahlt.

Die Leistungsvereinbarung gilt für das Agglomerationsprogramm der ersten Generation, das der Kanton 2007 beim Bund eingereicht hatte. Dieses stützt sich auf das Infrastrukturfonds-Gesetz des Bundes: Es hält fest, dass sich der Bund an der Finanzierung von Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Städten und Agglomerationen beteiligt.

Zurzeit sei das Agglomerationsprogramm der zweiten Generation in Ausarbeitung, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion. Es muss bis Mitte 2012 beim Bund eingereicht werden. In dieses Programm aufgenommen werden unter anderem die dritte Etappe der 4. S-Bahn- Teilergänzung, die Limmattalbahn, und die Tramverbindung Hardbrücke.