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Bruno Hohl wird neuer Präsident der Dargebotenen Hand Zürich

Der ehemalige Direktor Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich, Bruno Hohl, ist neuer Präsident der Dargebotenen Hand Zürich. Er löst Dieter Burckhardt ab, der das Amt während sieben Jahren ausgeübt hat.

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Dargebotene Hand: Als eine erste Anlaufstelle ist sie für Menschen in schwierigen Lebenslagen, aber auch für solche mit alltäglichen Sorgen per Telefon und per Internet rund um die Uhr erreichbar.

Dargebotene Hand: Als eine erste Anlaufstelle ist sie für Menschen in schwierigen Lebenslagen, aber auch für solche mit alltäglichen Sorgen per Telefon und per Internet rund um die Uhr erreichbar.

AZ

Der seit dem vergangenen Herbst pensionierte Bruno Hohl sei an der Mitgliederversammlung des Vereins Tel 143 Zürich einstimmig als neuer Präsident gewählt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit seiner Wahl habe eine "kompetente und erfahrene Führungskraft" ins Boot geholt werden können.

Hohl studierte nach einer kaufmännischen Lehre und nach der Matura Rechtswissenschaft in Zürich. Er war Jugendanwalt in verschiedenen Bezirken, in den 1980er und 1990er Jahren Zentralsekretär des Sozialamtes der Stadt Zürich unter der sozialdemokratischen Stadträtin Emilie Lieberherr und in den letzten 16 Jahren bis zu seiner Pensionierung Direktor Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich.

Der neue Präsident der Dargebotenen Hand engagiert sich in vielfältiger Weise im sozialen Bereich. So etwa als Vereinspräsident von Pinocchio und als Vorstandsmitglied des Schlupfhuus.

Ebenfalls beteiligt war er am Aufbau der Beratungsstelle kokon, der Krisenintervention und Opferhilfe für Kinder und Jugendliche in Not. Ausserdem ist Hohl Präsident der evangelisch-reformierten Kichgemeinde Wollishofen und der Stiftung Limmathaus Zürich.