Um 14.41 Uhr bekam die Zentrale von Schutz & Rettung gemeldet, dass in einem Industriegebäude im Kreis 9 Kühlflüssigkeit ausgelaufen war. Die Feuerwehr musste sicherstellen, dass die Konzentration der austretenden Flüssigkeit tiefgehalten werden konnte. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt entstand jedoch nicht.

Nur 20 Minuten später erreichte ein Notruf einer brennenden Acetylengasflasche, die in Brand geraten war, die Feuerwehr. Die Mannschaft rückte abermals aus und musste die brennende Flasche mittels Wasser kühlen, damit die Explosionsgefahr eingedämmt werden konnte. Es entstand zum Glück kein weiterer Sachschaden.

Nur Minuten nach diesem Alarm erfuhr die Einsatzzentrale von der brennenden Ladung eines Kehrichtfahrzeuges. Die Milizfeuerwehr wurde entsandt, den Kehrichtwagen mit einem Tanklöschfahrzeug in die Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz zu eskortieren. Dort konnte der brennende Kehrichtinhalt gelöscht und regulär entsorgt werden.

Um alle Notfälle bewältigen zu können, musste die Berufsfeuerwehr Zürich alle Register zücken: Bei den drei Ereignissen standen die Berufsfeuerwehr der Standorte Nord und Süd, Milizkräfte der Kompanien Glatttal und Sihltal, Chemie-Fachberater, der Rettungsdienst von Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich im Einsatz. (fdu)