Zürich

Brandstifter zündete Radarkasten an, der seine Freundin geblitzt hatte

Der Freund der Raserin setzte die Radaranlage in Brand- genutzt hat es nichts (Symbolbild).

Der Freund der Raserin setzte die Radaranlage in Brand- genutzt hat es nichts (Symbolbild).

Am Osterwochenende verhaftete die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Brandstifter, der im Kreis 11 einen „Radarkasten» in Brand gesetzt hatte. Dies nachdem seine Freundin mit rund 100 km/h geblitzt worden war.

In der Nacht von Karfreitag auf Samstag, 18./19. April 2014 sei die Stadtpolizei Zürich wegen einer brennenden Geschwindigkeitsmessanlage an die Regensbergstrasse ausgerückt, schreibt die Stadtpolizei Zürich in einer Medienmitteilung. Der Brand sei durch die aufgebotene Feuerwehr rasch gelöscht worden. Es sei jedoch Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Trotz der starken Beschädigungen seien die vom Radarkasten aufgezeichneten Daten nicht zerstört worden und haben von Spezialisten der Stadtpolizei gesichert werden können.

Für die Spurensicherung sei auch das Forensische Institut Zürich und ein Brandermittler der Kantonspolizei Zürich aufgeboten worden. Die Auswertung der Bilder habe ergeben, dass einige Stunden zuvor ein Auto die Messzone mit rund 100 km/h passiert habe. Die weiteren polizeilichen Abklärungen haben daraufhin zu einer 18-jährigen Frau geführt. Bei der Befragung auf der Wache habe sie sich geständig gezeigt, das Auto gelenkt zu haben. Deshalb sei ihr Führerausweis konfisziert und Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet worden.

Weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Brandstiftung haben schliesslich zu ihrem gleichaltrigen Freund geführt. Er sei festgenommen worden und habe zugegeben, die Radaranlage in Brand gesetzt zu haben, um damit seine Freundin zu schützen. Der junge Mann sei gleichentags entlassen worden. Er werde nun wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung bei der Staatsanwaltschaft erscheinen müssen.

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