Bundesgericht
Blockrandüberbauung "Ringling" weiter in Warteposition

Das Bundesgericht muss ein zweites Mal über das Wohnbauprojekt "Ringling" in Zürich-Höngg entscheiden. In einer Verfügung hat das Lausanner Gericht die aufschiebende Wirkung erteilt. In der Sache selbst muss es noch entscheiden.

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Das Neubauprojekt Grünwald Ringling.jpg

Das Neubauprojekt Grünwald Ringling.jpg

GBMZ

Mit dem Bauprojekt soll ein ringförmiges Mehrfamilienhaus mit über 270 Wohnungen zwischen der Regensdorfer-, Frankentaler- und Geeringstrasse realisiert werden. Die "IG pro Rütihof - contra Ringling" sowie eine weitere Gruppe von Grundeigentümern und Mietern aus der Umgebung wehren sich seit Jahren gegen das Vorhaben.

Das Verwaltungsgericht Zürich hat ihre Beschwerde Mitte April abgewiesen. Die Projektgegner kritisierten mehrere Punkte des Projekts, so die Anzahl der Geschosse, die nicht vorgesehene Ausdolung des Fürtlibachs, die Ausnutzungsziffer, die Einordnung in das Ortsbild und mehr.

Für die Überbauung hat die Stadt Zürich als Eigentümerin der rund 31'600 Quadratmeter grossen Grundstücks Baurechtsverträge mit der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich und mit der Gemeinnützigen Bau- und Mietergenossenschaft Zürich und der Baugenossenschaft Sonnengarten abgeschlossen.

Der Zürcher Gemeinderat genehmigte die Verträge im Januar 2008. Vorgesehen ist, dass das Grundstück während 62 Jahren für die Blockrandbaute überlassen wird.

Ein Viertel der Wohnungen soll subventioniert werden. Vorgesehen sind ein Quartiertreff, eine Kinderkrippe, ein Kindergarten, ein Tageshort, ein Mehrzweckraum und ein Quartierplatz.