Ökumenische Eucharistiefeier

Bischof Huonder droht mit Konsequenzen - Wie diese aussehen, weiss niemand

Der Churer Bischof Vitus Huonder (Archiv)

Der Churer Bischof Vitus Huonder (Archiv)

Vitus Huonder droht den Veranstaltern der geplanten ökumenischen Eucharistiefeier in Dübendorf mit Konsequenzen. Dies schreibt der Bischof in einer E-Mail an die Mitarbeiter des Bistums Chur. Wie diese aussehen, schreibt Huonder nicht.

Bischof Vitus Huonder spricht von einer «Pseudo-Harmonie», welche am kommenden Samstag in der Lazaritenkriche in Dübendorf bei der geplanten ökumenischen Eucharistiefeier den Gläubigen vorgegaukelt werde. In einer Mail an die Mitarbeiter des Bistums Chur stellt sich der Bischof klar gegen die Feier.

Die Veranstalter der Eucharistiefeier reagieren auf diese Nachricht, wie sie schon seit langem reagieren, gar nicht! Bis zur Feier geben der Kapuzinerpater Willi Anderau, der frühere Pfarrer von Witikon Gerhard Traxel und der Jesuitenpater Josef Bruhin keine Auskunft über die Veranstaltung, wie die «NZZ» heute schreibt.

Aus Chur weht ihnen jedoch wieder ein rauer Wind entgegen. Bischof Huonder stellt klar, dass alle Verantwortlichen, welche an dieser Feier teilnehmen würden, mit Konsequenzen zu rechnen hätten. Wie die Konsequenzen tatsächlich aussehen, verschweigt Huonder allerdings.

Trotz der Drohungen des Bistums Chur wollen die Veranstalter nach wie vor die Feier durchführen

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