Bildung
Erwachsenenbildung soll nicht verselbstständigt werden: Neuausrichtung mit Berufsbildungsprofis und digitalem Lernen

Nach dem Rückzug aus dem Weiterbildungsmarkt der Kantonalen Schule für Berufsbildung in Zürich, erbringt diese die meisten Dienstleistungen für den Kanton. Daher soll nun von einer Verselbstständigung abgesehen werden.

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Im neuen Nischenbereich der Kantonalen Schule für Erwachsenenbildung stösst diese kaum mehr auf private Anbieter.

Im neuen Nischenbereich der Kantonalen Schule für Erwachsenenbildung stösst diese kaum mehr auf private Anbieter.

Keystone

Eine Verselbständigung der Kantonalen Schule für Erwachsenenbildung ist für den Zürcher Regierungsrat kein Thema mehr. Die Forderung, die der Kantonsrat 2019 in einer Motion aufgestellt hatte, sei inzwischen überholt.

Der Kantonsrat wollte der Schule durch die Verselbständigung zu mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiheit verhelfen, damit sie im Wettbewerb mit privaten Angeboten bestehen kann.

Neuausrichtung: Rückzug aus dem Weiterbildungsmarkt

«Ende 2019 hat sich die Schule für Erwachsenenbildung neu ausgerichtet und sich weitgehend aus dem Weiterbildungsmarkt zurückgezogen», hält der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag fest.

Sie trage nun den Namenszusatz «kantonale Schule für Berufsbildung» und sei auf die Felder «berufliche Zukunft», «Grundkompetenzen», «digitales Lernen» und «Berufsbildungsprofis» ausgerichtet. Sie erbringe einen grossen Teil ihrer Dienstleistungen für den Kanton Zürich. «Im neu angestrebten Nischenbereich gibt es kaum private Bildungsanbieter.»

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat deshalb, nicht auf das Gesetz für eine Verselbständigung einzutreten und die Motion von 2019 als erledigt abzuschreiben. (sda)

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