Zudem verletze die vom Stadtrat verfasste Abstimmungszeitung das Gebot der Sachlichkeit nicht, schreibt der Bezirksrat. Die Verknüpfung der beiden Vorlagen ist den Rekurrenten ein Dorn im Auge. Die Abstimmung findet am kommenden Sonntag statt.

Einer der beiden Rekurrenten hatte geltend gemacht, die Stimmberechtigten könnten ihren Willen auf dem Stimmzettel aufgrund der Verknüpfung der beiden Bauvorhaben nicht korrekt ausdrücken. Zudem kritisierte er die Abstimmungszeitung als «unsachlich».

In der Zeitung würden «sämtliche Rechtsgebote der objektiven und sachlichen Information blindlings und bewusst missachtet». Während der Stadtrat auf zwölf Seiten für das Stadion werbe, würde den Gegnern nicht einmal eine halbe Seite gewährt.