Kanton Zürich
«Bezahlbare Kinderbetreuung für alle»: Komitee wirbt für reduzierte Kosten

Ein überparteiliches Komitee setzt sich dafür ein, im Kanton Zürich die Kinderbetreuungskosten für Eltern zu reduzieren und die Wirtschaft an der Finanzierung zu beteiligen. Über die kantonale Volksinitiative "Bezahlbare Kinderbetreuung für alle" wird am 25. September abgestimmt.

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Das Komitee setzt sich dafür ein, dass Kinderbetreuung von allen Schichten beansprucht werden kann. (Archivbild)

Das Komitee setzt sich dafür ein, dass Kinderbetreuung von allen Schichten beansprucht werden kann. (Archivbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Initiative der AL will neben Eltern und Gemeinden auch Betriebe an den Kosten für die Kinderbetreuung beteiligen. Sie verlangt daher die Schaffung eines Betreuungsfonds, der von Arbeitgebern finanziert wird. Die Betriebe sollen über die bestehende Familienausgleichskasse 2 bis 5 Promille der AHV-pflichtigen Lohnsumme einzahlen.

Das Unterstützungskomitee "Kinderbetreuung JA", in dem Politikerinnen und Politiker von AL bis SVP sowie Exponenten der Gewerkschaften vertreten sind, fordert ein solidarisches 3-Säulen-Modell: Finanzierung der Kinderbetreuung durch Eltern, Gemeinden und Wirtschaft, wie das Komitee am Mittwoch mitteilte.

Der Zürcher Kantonsrat hält nichts von dem Betreuungsfonds. Er empfiehlt den Stimmberechtigten, ein Nein in die Urne zu legen.