Kurz nach 14.30 Uhr war die Stadtpolizei Zürich alarmiert worden, weil ein Mann damit drohte, sich zu erschiessen. Die Polizisten entdeckten den mit einer Faustfeuerwaffe bewaffneten Mann schliesslich im Friedhof Witikon.

Die Stadtpolizei war während des Nachmittags mit Grenadieren, Verhandlungsgruppen und Polizeipsychologen vor Ort, um den Mann von seinem Vorhaben abzubringen. Aus Sicherheitsgründen wurden die Strassen rund um den Friedhof abgesperrt.

Im Verlaufe des Nachmittages feuerte der Lebensmüde einen Schuss aus einer Faustfeuerwaffe in die Luft. Dabei sei niemand verletzt und offenbar auch niemand direkt gefährdet worden, heisst es in der Mitteilung.

Kurz vor 18 Uhr konnte der Mann dank dem psychologischen Geschick der Spezialisten ohne Blutvergiessen zur Aufgabe bewegt werden. Der 44-jährige Schweizer aus dem Kanton Zürich wurde in eine Klinik eingewiesen.