Zürich

Besuchsverbot im Universitätsspital Zürich wegen Corona-Virus – inklusive Zutrittskontrollen

Blick ins Patientenzimmer der Isolierstation im Unispital Zürich. (Archivbild)

Blick ins Patientenzimmer der Isolierstation im Unispital Zürich. (Archivbild)

Das Universitätsspital Zürich USZ greift im Kampf gegen das Corona-Virus zu ausserordentlichen Massnahmen: Ab Donnerstagabend gilt im Spital ein Besuchsverbot. Die Stadtspitäler Triemli und Waid erlassen ein Besuchsverbot ab Freitag.

Als Präventionsmassnahme gegen das Corona-Virus haben Besucherinnen und Besucher keinen Zutritt mehr zum USZ, wie das Spital am Donnerstagnachmittag mitteilte. Damit soll das Risiko für eine Ansteckung von Patienten sowie Mitarbeiter reduziert werden. Das Besuchsverbot gilt bis auf Weiteres. Desweiteren werden Zutrittskontrollen durchgeführt.

Ausgenommen sind Besuche für Patienten in ausserordentlichen Situationen, dazu gehören Eltern von Kindern, Partner von Gebärenden sowie nahe Angehörige von sterbenden Menschen oder unterstützungsbedürftigen Patienten.

Kapazität für 100 schwere Fälle

Am USZ waren am Mittwoch drei positiv getestete Patienten und 11 Verdachtsfälle in Isolation. Insgesamt sind am Unispital 40 Betten für COVID-19-Patienten reserviert. Ausserdem verfügt es über einen Trakt mit 16 Intensivbetten. Die Bettenzahl kann bei Bedarf erweitert werden. Insgesamt könnte das USZ nach aktueller Planung etwa 100 Patientinnen und Patienten mit schweren Verläufen aufnehmen.

Auch beim Personal gibt es offenbar noch keine Engpässe. Stand Donnerstagnachmittag gab es weder einen Ferienstopp für Ärzte noch für das Personal.

Besuchsverbot auch an Stadtspitälern Triemli und Waid

Auch die Stadtspitäler Triemli und Waid erlassen ein Besuchsverbot ab Freitag. Desweiteren sind die städtischen Alters- und Pflegezentren ab dann für Besucher geschlossen. Es gelten die gleichen Ausnahmen wie am Unispital.

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