Bundesgericht
Beschwerde der Goldküsten-Anwohner abgewiesen – nun liegt das begründete Urteil vor

Das Bundesgericht hält in seinem begründeten Urteil zum Wendegleis beim Bahnhof Herrliberg-Feldmeilen fest, dass für das Projekt keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden musste. Das Bundesverwaltungsgericht habe die von den Beschwerdeführern vorgeschlagenen Projektvarianten zudem korrekt gewürdigt.

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Anwohner beschwerten sich, dass die Gleise zu nahe an ihre Häuser zu liegen kommen. (Bild: Herrliberg Feldmeilen)

Anwohner beschwerten sich, dass die Gleise zu nahe an ihre Häuser zu liegen kommen. (Bild: Herrliberg Feldmeilen)

Keystone

Bereits am 19. Juli hat das Bundesgericht die Abweisung der Beschwerden von rund 20 Anwohnern bekannt gegeben, die vom Bau des Wendegleises tangiert werden. Nun liegt das begründete Urteil vor.

Die Lausanner Richter kommen zum Schluss, dass das Bundesverwaltungsgericht als Vorinstanz korrekt entschieden hat. Es bestehe keine Grundlage für eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine solche hatten die Beschwerdeführer gefordert.

Bezüglich der von den Anwohnern vorgeschlagenen Alternativvarianten hält das Bundesgericht fest, dass das Bundesverwaltungsgericht eine bundesrechtskonforme Variantenprüfung vorgenommen habe.

Die Anwohner machten im Verfahren vergeblich geltend, dass das Wendegleis derart nahe an ihre Häuser zu liegen komme, dass sie ihre Gärten nicht weiter nutzen könnten. Diese liegen gemäss dem Urteil des Bundesgerichts auf dem Land der SBB, das nun für das neu zu verlegende Steckengleis genutzt wird.