Beschwerde
Beschwerde blockiert Sanierung der Tonhalle und des Kongresshauses

Die Sanierung der Zürcher Tonhalle und des Kongresshauses verzögert sich um mindestens ein Jahr. Ein nicht berücksichtigtes Planungsbüro hat gegen die Vergabe der Arbeiten Beschwerde eingereicht.

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Das Kongresshaus in Zürich (Archiv)

Das Kongresshaus in Zürich (Archiv)

Limmattaler Zeitung

Das Verwaltungsgericht hat der Beschwerde vorläufig die aufschiebende Wirkung gewährt, wie Alfons Sonderegger, Präsident der Kongresshaus-Stiftung, am Mittwoch einen Artikel der «Neuen Zürcher Zeitung» bestätigte. Der Entscheid des Gerichts werde Ende September erwartet.

Die Sanierung werde sich um mindestens ein Jahr verzögern, sagte Sonderegger weiter. Geplant war nach Saisonende im Sommer 2013 mit den Bauarbeiten anzufangen. Im September 2014 hätte dann die Saison in der renovierten Tonhalle starten sollen.

Arbeitsbedingungen für Künstler verbessern

Bei der Sanierung soll der Tonhalle-Teil gründlich renoviert werden. Einerseits wird der grosse Tonhalle-Saal restauriert, anderseits sollen die Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen und Künstler auf ein zeitgemässes Niveau angehoben werden.

Die Verbesserung der Infrastruktur im Kongresshaus soll einen reibungslosen Betrieb für die nächsten zehn Jahre sichern. Im Vordergrund stehen die Sanierung des Kongresshaus-Saals und der Anlieferung. Über den Baukredit ist noch ein Volksentscheid nötig.

Das Tonhalle-Orchester und andere Orchester müssen während der Renovationsarbeiten auswärts gastieren. Der Kongresshaus-Betrieb wird während der Bauarbeiten, die vor allem in den Sommermonaten geplant sind, aufrecht erhalten.