Gestartet hatte der Verein "X-27 Rendez-vous der Schweiz" das Crowdfunding am 12. Juni. Innerhalb eines Monats wollte man 100'000 Franken zusammenbringen. Am Montag waren es bereits 106'985 Franken, wie ein Blick auf die Sammelplattform im Internet zeigte.

"Dieses Geld macht es uns möglich, aus einer luftigen Idee ein geerdetes Projekt zu erarbeiten", sagte Peter Sauter, Präsident des Vereins "X-27 Rendez-vous der Schweiz", am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Das Ziel, diese ersten Schritte unabhängig zu bestreiten, könne damit erreicht werden.

Konkret geht es nun etwa um eine Machbarkeitsstudie oder die Einbindung externer Fachleute. "Wir wollen zudem eine Geschäftsstelle schaffen, um die bereits über 1000 Kontakte zu pflegen", sagte Sauter. Der Verein X-27, hinter dem mehrheitlich ehemalige Expo.02-Macher stehen, arbeite aber weiter ehrenamtlich.

Bund soll 400 Millionen übernehmen

Das Geld aus der Crowdfunding-Kampagne ist aber nur für die erste Konkretisierungsphase gedacht: Die Initianten rechnen mit einem Budget von 800 Millionen Franken. Davon soll der Bund 400 Millionen und eine allfällige Defizitdeckung übernehmen.

Kantone und Gemeinden müssten ihrerseits 100 Millionen und private Sponsoren 150 Millionen Franken beisteuern. Neben weiteren Einnahmen von 50 Millionen budgetiert X-27 rund 100 Millionen Franken aus Eintritten.

25 Jahre nach der letzten Landesausstellung soll im Jahr 2027 erneut eine Landesausstellung durchgeführt werden. Neben der Idee der Landesausstellung "X-27 Rendez-vous der Schweiz" auf dem Flugplatz Dübendorf gibt es zwei weitere Projekte.

Aargauer Politiker und Wirtschaftsvertreter verfolgen das Projekt "Svizra27" unter dem Motto "Mensch - Arbeit - Zusammenhalt". Ausserdem treiben die zehn Städte Zürich, Bern, Basel, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen und Winterthur die Idee einer gemeinsamen Landesausstellung voran.