Zürich-Seebach

Bekennerschreiben zu den Sprengsätzen von Zürich-Seebach aufgetaucht

Fünf Tage nach der Explosion einer Rohrbombe auf einem Zürcher Firmenareal ist im Internet ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Der anonyme Brief wurde auf einer Plattform der linken Szene aufgeschaltet.

Ob es sich beim Verfasser tatsächlich um den Täter handelt, ist unklar.

Das Bekennerschreiben, über das am Montag auch «20minuten.ch» online berichtete, trägt den Titel «Kein dummer Nachtbubenstreich». Der Verfasser wirft der betroffenen Kanalreinigungsfirma zahlreiche Fehlleistungen vor und bezeichnete die Rohrbomben als «Abrechnung».

Die Kantonspolizei hat Kenntnis vom Brief, der mit «xxx» unterschrieben ist, kann dazu aber keine weiteren Angaben machen. Der Fall liegt inzwischen bei der Staatsanwaltschaft.

Die zwei selbstgebastelten Sprengsätze wurden am vergangenen Mittwoch entdeckt. Eine der Bomben war in der Nacht detoniert, richtete aber keine Schäden an. Die zweite Bombe wurde von der Polizei unschädlich gemacht. Mehrere Gebäude mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

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