Zürich

Beim Hallenstadion ziehen Asylsuchende ins «Ikea-Dorf»

Rund 250 Asylsuchende werden ab Januar in Zürich-Oerlikon in das Übergangszentrum in der Messehalle 9 ziehen. Zudem plant die Stadt bis 2018 drei weitere Container-Siedlungen in Altstetten, Schwamendingen und Wollishofen.

Rund 250 Asylsuchende werden ab Januar in Zürich-Oerlikon in das Übergangszentrum in der Messehalle 9 ziehen. Weil die verschiedenen Zwischennutzungen teilweise auslaufen, plant die Stadt bis 2018 drei weitere Container-Siedlungen in Schwamendingen, Altstetten und Wollishofen in Betrieb zu nehmen.

Messehalle in Zürich wird Asylunterkunft

Messehalle in Zürich wird Asylunterkunft

Mit der Eröffnung des Übergangszentrums in Oerlikon, den temporären Durchgangszentren in Zivilschutzanlagen und weiteren Plätzen in anderen Unterkünften werden auf Anfang Jahr in Zürich 780 zusätzliche Asylsuchende aufgenommen. Die Stadt erfüllt damit die kantonalen Vorgaben, wie sie am Freitag mitteilte.

Messehalle 9 Zürich-Oerlikon

Die Asylsuchenden werden in der Messehalle in so genannte "Shelters" einziehen. Das sind temporäre Selbstbau-Hütten, die von der Ikea Stiftung in Zusammenarbeit mit dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR entwickelt wurden. Diese werden weltweit eingesetzt, zur Zeit etwa in Griechenland oder Kroatien zur Bewältigung der Flüchtlingsströme.

Betreut werden die Menschen von der Zürcher Fachorganisation AOZ. Ein Team wird 24 Stunden für die Asylsuchenden und Flüchtlinge vor Ort sein. Diese werden auch Zugang haben zu Deutschförderangeboten und Beschäftigungsprogrammen. Schulpflichtige Kinder sollen die Kindergärten und Aufnahmeklassen im Quartier besuchen, wie die Stadt mitteilte.

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