«Die Situation macht uns nicht glücklich, doch wir haben keine Wahl. Es stellen sich nicht genügend andere Familien zur Verfügung», sagte Ruedi Winet von der Vereinigung der KESB des Kantons Zürich in einem Interview mit dem "Blick" vom Dienstag. Die "Problematik mit den Freikirchlern" sei ein Dauerbrenner, eine rasche Lösung aber nicht absehbar.

Als Grund für die Entwicklung führt Winet die gesellschaftliche Veränderung ins Feld: «Diese Familien sind kinderreich. Da spielt es keine Rolle, ob noch ein weiteres mit am Tisch sitzt.» Zudem seien sie hilfsbereit und sehr traditionell. Will heissen: «Der Vater arbeitet. Die Mutter ist Hausfrau.»

Winet weist darauf hin, dass die Wahl des Pflegeplatzes nicht durch die KESB erfolge, sondern durch das Amt für Jugend.