Zürich
Baustart für 125 günstige Wohnungen im Seefeld

Nach einem Planungsstopp infolge von Rekursen wird am 4. September mit dem Bau der städtischen Wohnsiedlung Hornbach in Zürich begonnen. Im Quartier Riesbach entsteht eine Überbauung mit 125 bezahlbaren Wohnungen vorwiegend für Familien. Auch ein Werkhof, Gewerbeflächen und Kinderkrippen sind geplant.

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 Im Quartier Riesbach entsteht eine Überbauung mit 125 bezahlbaren Wohnungen vorwiegend für Familien.
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Siedlung Hornbach
 Die Stadtzürcher Stimmberechtigten hatten im Juni 2015 den Objektkredit von rund 100 Millionen Franken mit 65,7 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen.
 Wegen verschiedener Rekurse musste die Planung jedoch zwischenzeitlich eingestellt werden. Nun sei der Weg frei.
 Sind die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen, soll ab Anfang 2018 der Baugrubenaushub folgen. Der Bezug der Wohnungen ist ab 2021 etappenweise geplant.

Im Quartier Riesbach entsteht eine Überbauung mit 125 bezahlbaren Wohnungen vorwiegend für Familien.

Visualisierung: Knapkiewicz & Fickert Architekten

Die Stadtzürcher Stimmberechtigten hatten im Juni 2015 den Objektkredit von rund 100 Millionen Franken mit 65,7 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Wegen verschiedener Rekurse musste die Planung jedoch zwischenzeitlich eingestellt werden. Nun sei der Weg frei, schreibt das Amt für Hochbauten in einer Mitteilung vom Montag.

Anfang September beginnen nun die Vorbereitungsarbeiten zur Einrichtung der Baustelle. Unter anderem müssen bestehende Gebäude auf dem Areal der Überbauung weichen. Auch müssen dafür einige Bäume gefällt werden, die jedoch im Rahmen der Umgebungsarbeiten später neu gepflanzt werden.

Sind die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen, soll ab Anfang 2018 der Baugrubenaushub folgen. Der Bezug der Wohnungen ist ab 2021 etappenweise geplant.

Den Bürgerlichen ein Dorn im Auge

Die neue Siedlung im Kreis 8 war politisch umstritten. Bürgerliche Exponenten wehrten sich gegen die "günstige Vermietung von Luxuswohnungen in der gemeinnützigen Wohnsiedlung". Der Stadt wurde vorgeworfen, sie verschwende Geld.

Auch nach dem klaren Ja der Stimmberechtigten gab es keine Ruhe. Verschiedene Anwohner rekurrierten gegen den Gestaltungsplan und die Änderung des Zonenplanes. Sie wehrten sich dagegen, dass unmittelbar neben der schützenswerten Siedlung mit zweigeschossigen Bauten ein Neubau mit bis zu sechs Stockwerken entstehen soll.