Sogar um 0,8 Prozent gesunken ist das Preisniveau in der Hauptgruppe Gebäude. Verantwortlich dafür sind tiefere Honorare für Architekten und Fachingenieure sowie günstigere Preise für Sanitäranlagen und für Beton- und Stahlbetonarbeiten, wie es in der Mitteilung von Statistik Stadt Zürich vom Freitag heisst.

Gesunken sind auch die Preise für Heizungs- und Lüftungsanlagen, Gipserarbeiten und Liftanlagen. Mehr als im Vorjahr muss dagegen bezahlt werden für Metallbauarbeiten, Elektroanlagen sowie Boden- und Wandbeläge.

Weil aufgrund tieferer Baukreditzinsen die Finanzierungskosten günstiger sind, ist der Index bei den Baunebenkosten um 3,0 Prozent gesunken. Gestiegen sind dagegen die Kosten für Gärtnerarbeiten, was beim Bereich "Umgebung" zu einer Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent führte.

Teurer wurden auch die Vorbereitungsarbeiten und zwar um 1,3 Prozent. Die Preise für spezielle Fundationen, Baugrubensicherung und Grundwasserabdichtung sind gestiegen.

4500 Wohnungen im Bau

Als "nach wie vor gut" wird die Baukonjunktur in der Stadt Zürich bezeichnet. Anfang April 2013 standen in Zürich über 4500 Wohnungen im Bau.

Der Gebäudekubikmeterpreis sank von 738 auf 732 Franken und der Gebäudequadratmeterpreis von 2176 auf 2158 Franken. Der Quadratmeterpreis für die bearbeitete Umgebungsfläche stieg von 252 auf 256 Franken.

Grundlage für die Berechnung des Index der Wohnbaupreise sind Offerten, die Statistik Stadt Zürich bei rund 250 Bauunternehmen für den Bau eines Mehrfamilienhauses in Zürich-Schwamendingen, einer dreiteiligen Liegenschaft mit 23 Wohnungen und Tiefgaragenplätzen, einholte. Der Index wird seit 100 Jahren ermittelt.