Der Index hat auf der neuen, erstmals publizierten Basis 1. April 2017 = 100 den Stand von 100,2 Punkten erreicht, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Im April 2017 blieben die Preise im Vergleich zum Vorjahr noch stabil.

Da der Index inklusive Mehrwertsteuer berechnet wird, hat deren Rückgang von 8 auf 7,7 Prozent auf Anfang 2018 den Anstieg der Teuerung im Wohnbausektor sogar noch gedämpft.

Den grössten Preissprung machte die Hauptgruppe Umgebung: Dieser Index stieg um 0,6 Prozent. Dafür verantwortlich waren vor allem die höheren Preise für Gärtnerarbeiten. Bei den Baunebenkosten stieg das Preisniveau leicht um 0,1 Prozent.

Die Preise in den Hauptgruppen Vorbereitungsarbeiten und Gebäude nahmen gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 0,2 Prozent zu. Während unter anderem Elektro- und Sanitäranlagen sowie Aufzüge günstiger wurden, stiegen die Preise beispielsweise bei Heizungs- und Lüftungsanlagen, Beton- und Stahlarbeiten sowie Innentüren aus Holz.

Der Anstieg des Zürcher Index der Wohnbaupreise zeige, dass die Konjunkturlage in der Zürcher Baubranche nach wie vor gut sei, heisst es weiter. Die Preise seien - vor allem in der Stadt Zürich - aber stark unter Druck, "obwohl es zurzeit der Preiserhebung laut Aussagen der befragten Firmen noch genügend Arbeit gab".

Die Reihe des Index geht bis ins Jahr 1914 zurück. Seither ist das Bauen in Zürich um rund 1400 Prozent teurer geworden, wie es weiter heisst.