Die Infrastrukturfiliale Winterthur des ASTRA geht davon aus, 2018/2019 mit den Hauptarbeiten für das 400-Millionen-Franken-Projekt starten zu können.

Erste Vorarbeiten sollen bereits 2017 erfolgen. Voraussetzungen für diesen Zeitplan sei, dass gegen die Vergabe der Bauarbeiten keine Einsprachen eingehen und die notwendigen Kredite von Bund, Kanton und Stadt Zürich zur Verfügung gestellt werden können.

Die rechtskräftige Plangenehmigungsverfügung wird als "wichtiger Meilenstein" bezeichnet. In den nächsten ein bis zwei Jahren sollen nun das Detailprojekt ausgearbeitet, die Submission vorbereitet und die Bauarbeiten ausgeschrieben werden.

Die diversen Auflagen in der Plangenehmigungsverfügung ziehen laut ASTRA keine grösseren Projektanpassungen nach sich.

Aufgrund der Vereinbarungen mit den Grundeigentümern über die dauernde oder verübergehende Landabtretung wechseln in diesem Jahr erste Wohn- und Gewerbeobjekte in den Besitz oder in vorübergehendes Nutzungsrecht des ASTRA.

In den nächsten Tagen beginnt der Rückbau einer Liegenschaft an der Tulpenstrasse, wie es in der Mitteilung heisst.

Von Lärm und Gestank von täglich 110'000 Autos entlasten

Seit rund 30 Jahren sind Bemühungen im Gange, das durch eine Autobahn geteilte Quartier durch eine Strassenüberdeckung wieder zu verbinden.

Die Bevölkerung soll vom Lärm und Gestank von täglich durchschnittlich 110'000 Autos entlastet werden.

Nun soll die Nationalstrasse zwischen dem Schöneichtunnel und dem Autobahnkreuz Aubrugg auf einer Länge von rund 940 Metern mit einem Tunnel überdeckt werden. Das Bauwerk wird 30 Meter breit und 7 Meter hoch.

Es kostet 393 Millionen Franken. Auf dem Dach der Einhausung wird ein Park als Grün- und Freiraum für die Quartierbevölkerung verwirklicht.