Musikinsel

Bauarbeiten auf Klosterinsel Rheinau im Zeitplan

Die zukünftige Musikinsel Rheinau verfügt über 16 Proberäume und ein Hotel mit 63 Zimmern.

Die zukünftige Musikinsel Rheinau verfügt über 16 Proberäume und ein Hotel mit 63 Zimmern.

Renovierung der Musikinsel geht in letzte Phase. In einem Gebäudetrakt sind die Haustechnik-, Gipser- und Schreinerarbeiten so weit fortgeschritten, dass schon Möbel und Vorhänge für die Hotelzimmer ausgesucht werden können.

Ein Jahr vor der geplanten Einweihung der Musikinsel Rheinau am 24. Mai 2014 liegen die Bauarbeiten genau im Zeitplan. Um aus der Klosterinsel eine Musikinsel zu machen, müssen die seit rund elf Jahren leer stehenden Gebäude renoviert und an bau- und feuerpolizeiliche Bestimmungen angepasst werden.

In einem Gebäudetrakt sind die Haustechnik-, Gipser- und Schreinerarbeiten so weit fortgeschritten, dass schon Möbel und Vorhänge für die Hotelzimmer ausgesucht werden können, wie der Zürcher Regierungsrat gestern Donnerstag mitteilte. Die zukünftige Musikinsel Rheinau verfügt über 16 unterschiedlich grosse Proberäume und ein Hotel mit 63 Zimmern.

Jahrelang nicht unterhalten

Weil jahrelang keine Unterhaltsmassnahmen mehr vorgenommen worden waren, sind die Gebäude in einem schlechten Zustand. Vor allem der Ersatz der aus den 70er und 80er Jahren stammenden Haustechnik verursacht erhebliche Kosten. Ausserdem werden die Räumlichkeiten behindertengerecht umgebaut.

Für Sanierung und Umbau hat der Kantonsrat im September 2012 einen Objektkredit in Höhe von 28,5 Millionen Franken sowie die Änderung des kantonalen Richtplans bewilligt. Der Kredit verringert sich um 5,6 Millionen Franken, die die Stiftung «Schweizer Musikinsel Rheinau» aus dem Lotteriefonds für den Mieterausbau erhält.

SVP-Nationalrat Christoph Blocher hat der Stiftung 20 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Sie mietet die Räumlichkeiten zu einem jährlichen Mietzins von 330 000 Franken und übernimmt sowohl die Anlaufkosten als auch die Betriebsdefizite, die selbst bei hoher Auslastung erwartet werden. Das Interesse an der Musikinsel und die Buchungen nehmen gemäss Aussagen der Stiftung von Woche zu Woche zu. (sda)

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