Obfelden/Ottenbach
Bau des Autobahnzubringers soll 2018 beginnen

Der Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach hat die nächste Hürde genommen. Der Regierungsrat hat einige der 77 Einsprachen gutgeheissen und das Projekt nun festgesetzt. Wird dagegen kein Rekurs eingereicht, kann 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Bauzeit beträgt rund drei Jahre.

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Mit dem Autobahnzubringer sollen die Gemeinden Obfelden und Ottenbach entlastet werden.

Mit dem Autobahnzubringer sollen die Gemeinden Obfelden und Ottenbach entlastet werden.

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Mit dem Autobahnzubringer sollen die Gemeinden Obfelden und Ottenbach vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Der Regierungsrat hatte das Detailprojekt im Oktober 2014 öffentlich aufgelegt.

Dagegen gingen 77 Einsprachen ein, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Rund die Hälfte betraf den Landerwerb, je ein Viertel bezog sich auf den Lärmschutz und die Linienführung.

Der Regierungsrat hat einige Einsprachen im bereinigten Projekt berücksichtigt und die restlichen abgewiesen oder ins Enteignungsverfahren verwiesen.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf 65,4 Millionen Franken, davon übernimmt der Bund 25,8 Millionen Franken und die beiden Gemeinden je 350'000 Franken, der Kanton den Rest.

Gegen den vom Kantonsrat im Januar 2012 bewilligten Objektkredit war das Referendum ergriffen worden. Das Zürcher Stimmvolk sprach sich im September 2012 aber mit 62,6 Prozent für den A4-Zubringer aus.

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