Kanton Zürich
Badende Hündin wird von Biber arg zugerichtet

Eine Retriever-Hündin wollte sich beim Planschen in der Glatt so richtig austoben, als sie plötzlich die scharfen Zähne eines Bibers zu spüren bekam.

Merken
Drucken
Teilen
Der Retriever-Hündin mussten 11 Schnittwunden genäht werden (Symbol).

Der Retriever-Hündin mussten 11 Schnittwunden genäht werden (Symbol).

Keystone

Die Unterländer Hundehalterin wollte mit ihrer Hündin letzten Donnerstag einen Abendspaziergang an der Glatt machen. Wie sie der Zürichsee-Zeitung schildert, sei die Retrieverdame in den Fluss gesprungen, um zu planschen, als sie plötzlich laut zu jaulen anfing.

Offenbar war der Hund beim Herumtollen einem Biber zu nahe gekommen, der ihn als Bedrohung gesehen hatte. In der Kleintierklinik mussten der Hündin während drei Stunden elf Bisswunden genäht werden.

Angriffe von Bibern auf Hunde seien äusserst selten, erklärt Urs Philipp, Abteilungsleiter der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung der Zürichsee-Zeitung. Wenn sie sich jedoch bedroht fühlten, könnten sie schon mal zubeissen.

Die Hundehalterin führte ihre Hündin bisher nur im Wald oder Naturschutzgebieten an der Leine. Ab sofort wolle sie dies aber auch beim Spaziergang an der Glatt tun. Ihr Hund sei bestimmt nicht ganz unschuldig an den Bissen, meinte sie. Bestimmt hätte sich der Angreifer bedroht gefühlt. Zudem wolle sie andere Hundebesitzer vor Biber-Attacken warnen.