Landesweit ist der Jahrgang 1964 noch heute am zahlreichsten, wie das Statistische Amt des Kantons Zürich am Mittwoch mitteilte. Ein anderes Bild zeigt sich dagegen im Kanton Zürich und auch in Basel-Stadt. Hier haben die Jahrgänge um 1980 die Babyboomer zahlenmässig überflügelt.

Ursache dafür ist laut Statistischem Amt vor allem die starke Zuwanderung von jungen Leuten in den letzten Jahren. Deren bevorzugtes Ziel waren die grossen Städte Zürich und Winterthur, die als Wirtschafts- und Hochschulstandorte attraktiv sind.

Auch im Limmatt- und Glattal sind die Jahrgänge um 1980 die grösste Gruppe. In den meisten Gebieten des Kantons sind jedoch nach wie vor die Jahrgänge um 1964 am stärksten.

In der Stadt Zürich ist die Bevölkerung im Schnitt deutlich jünger als im übrigen Kantonsgebiet. Das liegt nicht allein an der Zuwanderung von jungen Leuten sondern auch daran, dass Familien und ältere Menschen aus der Stadt wegziehen.

Obwohl die Zuwanderung verjüngend wirkt, schreitet die demografische Alterung der Bevölkerung weiter voran, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Denn die geburtenstarken Jahrgänge hinterlassen weiterhin deutliche Spuren in der Alterspyramide.