Von sich aus habe die Zürcher Kantonspolizei die Identität des Lenkers nicht publik gemacht, hält die Regierung in einer Antwort auf eine SVP-Anfrage fest, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die Polizei habe zum Unfall lediglich eine Medienmitteilung ohne Angaben zur Person verschickt. Die Journalisten waren aber bereits über andere Quellen im Bild und wussten, dass es der damals 18-jährige Sohn von Ueli Maurer war, der mit dem Familienauto den Unfall verursacht hatte. Sie brauchten aber noch eine Bestätigung.

In einem solchen Fall darf die Medienstelle "richtiges Wissen der fragenden Person bestätigen". So ist es in den Weisungen der Oberstaatsanwaltschaft festgehalten. Sie sagt also nicht von sich aus, wer am Steuer sass, sondern nur "Ja" oder "Nein".

Mit diesem Vorgehen will die Polizei verhindern, dass sich Gerüchte und Falschmeldungen verbreiten. Das Vorgehen sei somit rechtens gewesen und rufe nicht nach Konsequenzen.