Auto Zürich
Autopremieren bis zum Abwinken gibts in der Messe Zürich

Am Donnerstag eröffnet die nach dem Genfer Automobilsalon zweitgrösste Automesse der Schweiz. Sie bietet zahlreiche Premieren – und träfe Verkäufersprüche.

Matthias Scharrer (Text und Foto)
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Auto Zürich 2018
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Corvette an der Auto Zürich 2018 in der Messe Zürich.
Toyota mit Wasserstoffantrieb an der Messe Auto Zürich 2018.
Lamborghini an der Messe Auto Zürich 2018.
Microlino, das neue Schweizer Mini-Elektroauto, an der Auto Zürich 2018. E-Mobil.
Oldtimer an der Messe Auto Zürich 2018.
Alter Porsche an der Auto Zürich 2018.
Rennauto von Renault an der Auto Zürich 2018.
Alphorn-Bläserin Lisa Stoll als Markenbotschafterin von Suzuki an der Auto Zürich 2018.
Oldtimer an der Auto Zürich 2018.
Elektroauto von Jaguar an der Auto Zürich 2018.
Camper an der Auto Zürich 2018.
Ein alter VW Käfer an der Auto Zürich 2018.
Oldtimer von Maserati an der Auto Zürich 2018.
Die Garage Foitek aus Urdorf präsentiert Ferrari an der Auto Zürich 2018.

Auto Zürich 2018

Matthias Scharrer

Das Oerliker Messegelände ist ab heute wieder das Mekka der Autofans in der Deutschschweiz: Die Auto Zürich ist eröffnet. Beim Presserundgang am Vorabend wurden die Highlights im Schnelldurchlauf präsentiert. Alle Markenvertreter hatten zwei Minuten für ihre Werbesprüche. Der Schnelldurchlauf dauerte dann doch zwei Stunden. Hier die Kurzfassung mit den wichtigsten Erkenntnissen.

Start beim Formel-E-Stand. Die Akkus werden immer stärker: «Neu hält das Auto ohne Wechsel ein ganzes Rennen durch», ist zu hören.

Ein paar Schritte weiter, am Stand von Renault: Die französische Automarke hat stolze 23 Prozent Marktanteil bei den E-Fahrzeugen hierzulande.

Die Hyundai-Vertreterin hat auch eine Premiere zu vermelden, «mit der roten Zierleiste und Heckspoiler im schwarzen Klarlack.» Diese Modell gabs noch nie in der Schweiz zu sehen.

Beim Opel-Stand präsentiert ein Verkäufer «den besten Freund der Familie» – einen Kombi, in dessen Kofferraum sehr viele Milchflaschen passen.

Porsche zeigt neben seinen neusten Modellen auch ein Museumsstück, weil der deutsche Sportwagen-Hersteller dieses Jahr den 70. Geburtstag feiert. Überhaupt, die Nostalgiefahrzeuge: Sie sind zwischen all den Premieren die heimlichen Stars der Automesse.

Mitsubishi wartet mit einem Sieben-Tonnen-Fahrzeug mit Schneepflug auf.

Das neuste Citroën-Modell hat «eine starke Persönlichkeit, stark, robust, kraftvoll, ohne arrogant zu sein», wie der Verkäufer mit feinem französischen Akzent verspricht.

Die ausgestellten Corvettes, Cadillacs, Lamborghinis und Ferraris fahren viel schneller, als die Schweizer Polizei erlaubt. Lamborghini ist mit dem «King of the Ring» vertreten. Er hat sich irgendwie als Schnellster auf dem Nürburgring bewährt. Maserati wartet mit einem Modell auf, das laut seinem Sprecher von einem Parfum inspiriert wurde. Apropos Duft: Wer das nötige Kleingeld für diese Boliden nicht hat, kann hier wenigstens mal schnuppern. Es riecht nach Teppichboden, Gummireifen und Schmieröl in der Automesse.

Bei Jeep treffen sich die Offroad- und die urbane Welt.

Suzuki hat eine Markenbotschafterin mit Alphorn am Stand.

Kia gibts auch mit Wasserstoffantrieb; Toyota ebenso: «Sie tanken Wasserstoff und können dann 570 Kilometer fahren», ist zu hören. Allerdings gebe es erst sehr wenige Wasserstoff-Tankstellen in der Schweiz.

Ein Jaguar ist jetzt auch vollelektrisch erhältlich, ebenso ein Audi.

Ganz oben in der Messe Oerlikon kann man «Urban-Street-Mobile für die letzte Meile» ausprobieren. Gemeint sind elektrische Trottinetts und Skateboards. Die Auto Zürich dauert noch bis zum 11. November.