Zürich

Ausstellung mit Geruch - Elodie Pong im Helmhaus

Elodie Pong kreierte in Zusammenarbeit sogar einen Duft für ihre Ausstellung. (Symbolbild)

Elodie Pong kreierte in Zusammenarbeit sogar einen Duft für ihre Ausstellung. (Symbolbild)

Für einmal kommt in einer Kunstausstellung neben Auge und Ohr auch die Nase zum Zug. Die Zürcher Video- und Installationskünstlerin Elodie Pong zeigt im Helmhaus in Zürich unter anderem Pflanzen, die im 3-D-Drucker gewachsen sind, oder einen Roboter, der Parfümnamen an die Wand wirft.

"Paradise Paradoxe" heisst die Ausstellung, die bis 8. Mai dauert. Die 1966 in Boston geborene und in Zürich lebende Künstlerin Elodie Pong untersucht "Gerüche als essenzielle Bedeutungsträger", wie das Helmhaus schreibt.

Mit anderen Worten: Düfte sind deshalb von elementarer Bedeutung, weil sie "nonverbale Verbindungen zwischen Menschen, Objekten und Orten" schaffen. Anzufügen wäre, dass sie Erinnerungen aktivieren, Verbindung herstellen zu Erlebnissen in vergangenen Zeiten.

Um diese Zusammenhänge fassbar zu machen, kreiert die Künstlerin im Helmhaus einen Wahrnehmungs- und Denkraum, "der zwischen Geruch und Gerücht oszilliert". Sie zeigt neue Videoarbeiten, Skulpturen und Ersatzpflanzen, die im 3-D-Drucker nachwachsen. Zudem einen Roboter mit einem Beamer, der Parfümnamen wie "Paradise" und "Paradoxe" an die Wand projiziert.

Schliesslich hat Elodie Pong - zusammen mit dem Duftforscher Roman Kaiser - einen neuen Geruch erfunden. Man lasse sich überraschen.

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