Winterthur
«Ausgeprägte Schlechtwetter-Destination»: Technorama erhält vom Kanton sieben Millionen Franken

Das Technorama in Winterthur soll für die Neugestaltung der Aussenanlage sieben Millionen Franken aus dem Lotteriefonds erhalten. Der Zürcher Regierungsrat ist überzeugt, dass das Swiss Science Center damit "markant aufgewertet" werden kann.

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Die Technorama-Stiftung plant, den Aussenbereich mit rund 40 neuen Exponaten zu bestücken. Im Bild: die Fassade des Gebäudes und ein Exponat.

Die Technorama-Stiftung plant, den Aussenbereich mit rund 40 neuen Exponaten zu bestücken. Im Bild: die Fassade des Gebäudes und ein Exponat.

zVg (Technorama).

Das Technorama habe sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der grössten Science Center der Welt entwickelt, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahr lockte es mehr als 280'000 Besucherinnen und Besucher an.

Mit seinen 500 Exponaten und Experimentierstationen zu Fragen von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sei es jedoch eine "ausgeprägte Schlechtwetter-Destination".

Deshalb plant die Technorama-Stiftung, den Aussenbereich mit rund 40 neuen Exponaten zu bestücken. Im Zentrum des Projekts steht die so genannte Wunderbrücke mit einer Länge von 130 Metern und einer Plattform, die zehn bis 17 Metern über Grund liegt.

Der Regierungsrat ist überzeugt, dass das Technorama mit der neuen Aussenanlage aufgewertet werde, wie es weiter heisst. Er beantragt deshalb dem Kantonsrat, sieben Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zu bewilligen.

Die Stadt Winterthur unterstützt das Projekt mit 1,1 Millionen Franken. Die Stiftung rechnet mit Gesamtkosten von rund 15 Millionen Franken. Der Baubeginn ist für Ende 2018 vorgesehen. Der Park soll im Frühjahr 2021 eröffnet werden.