Taucher der Wasserschutzpolizei Zürich konnten die Drohne am Sonntag im vermuteten Suchgebiet orten. Bevor die Bergung erfolgen konnte, mussten Spezialisten des Forensischen Instituts und der Betreiberfirma aufgeboten werden, um sicherzustellen, dass die Drohne und die Flugdaten korrekt gesichert werden.

Am Montagmorgen erfolgte dann die Bergung, wie die Stadtpolizei Zürich am Montag mitteilte. Zwei Taucher der Wasserschutzpolizei konnten die Drohne aus rund 20 Meter Tiefe holen.

Bereits am Sonntag hatten die Taucher festgestellt, dass neben der Drohne ein geöffneter, mit der Drohne verbundener Fallschirm, lag. Spezialisten des Forensischen Instituts und der Betreiberfirma klären nun die Ursachen des Absturzes ab. Die Ergebnisse der polizeilichen Abklärungen werden den zuständigen Stellen zugestellt, wie es weiter heisst.

Auch die Post unterstütze die entsprechenden Behörden, teilte sie am Montag mit. Sie stehe im Kontakt mit dem Bundesamt für Zivilluftffahrt und der Stadtpolizei Zürich. "Für die Post steht die Sicherheit an oberster Stelle, deshalb bleiben die übrigen Drohnen am Boden, bis die Unfallursache geklärt ist", heisst es in der Mitteilung weiter. Die Postdrohnen haben bisher in Lugano, Bern und Zürich über 3000 Flüge erfolgreich absolviert.

Ein Mitarbeiter der Drohnenbetreiberfirma hatte am Freitag kurz nach 10.20 Uhr den Absturz der Drohne gemeldet. Es zeigte sich, dass die Transportdrohne rund 200 Meter vom Ufer entfernt im Bereich der Badi Mythenquai ins Wasser gefallen war.

Weitere Abklärungen ergaben, dass die Drohne mit einer Blutprobe im Rahmen der Testphase von der Klinik im Park, die zur Hirslanden-Gruppe gehört, ins Zentrallabor an der Forchstrasse unterwegs war und dabei den See überfliegen musste.