Zürich
Aufgaben der Lehrmittelkommission wurden neu geregelt

Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungen sollen im Kanton Zürich bei der Erarbeitung von Lehrmitteln mehr mitreden. Der Regierungsrat ändert auf 1. November die Lehrmittelverordnung der Volksschule entsprechend.

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Neu haben auch Vertretungen von Eltern und der Sekundarstufe II Einsitz in der Lehrmittelkommission (KLK) (Themenbild).

Neu haben auch Vertretungen von Eltern und der Sekundarstufe II Einsitz in der Lehrmittelkommission (KLK) (Themenbild).

Keystone

Kernelemente der neu erlassenen Verordnung sei ein neues Modell zur Lehrmittelwahl, die verbesserte Beteiligung der Lehrpersonen bei der Entwicklung neuer obligatorischer Lehrmittel und die Stärkung der institutionellen Mitsprache der Lehrerorganisationen, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrates vom Donnerstag.

Die kantonale Lehrmittelkommission (KLK) wird auf höchstens 19 Mitglieder vergrössert. Neben Vertretungen aus Lehrerschaft, Schulleitungen und Schulpflegen haben neu auch Vertretungen von Eltern und der Sekundarstufe II Einsitz in der Kommission.

Festgelegt werden die Ausrichtung des Lehrmittelwesens, die Leitsätze zur Lehrmittelpolitik und die Qualitätsanforderungen an die Lehrmittel vom Bildungsrat. Die KLK dient als Plattform für die Diskussion und Gewichtung von Rückmeldungen aus dem Schulbereich.

Die Kommission beteiligt sich auch an der Erarbeitung des Anforderungskatalogs sowie am Konzept für die Entwicklung oder den Erwerb neuer obligatorischer Lehrmittel. Bei der Ausgestaltung der Mitwirkung der Lehrpersonen bei der Entwicklung und Beschaffung von obligatorischen Lehrmitteln hat die KLK beratende Funktion.

Entlastet wird die KLK von bisherigen operativen Aufgaben. Neu ist der Lehrmittelverlag Zürich für die Drucklegung von Manuskripten und die Koordination der gesamten Lehrmittelentwicklung und -beschaffung zuständig.