Die Autobahnbaustelle zwischen den Anschlüssen Kloten Nord und Bülach Nord ist mit einer Länge von 10 Kilometern und Kosten von 186 Millionen Franken aktuell das grösste Instandsetzungsprojekt des kantonalen Tiefbauamts, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Im Schnitt verkehren hier 41'000 Fahrzeugen pro Tag.

Die Hauptarbeiten laufen bereits seit September 2016. Trotz der Instandsetzung kann die Strecke zurzeit vierspurig befahren werden. Es gilt Tempo 80 und die Überholspur ist auf 2 Meter Breite reduziert.

Während der Intensivbauphase im Juli und August werden auf 7,2 Kilometern Länge unter anderem 32'000 Tonnen Belag abgefräst und rund 60'000 Tonnen Belag eingebaut. Das entspricht rund 3700 Lastwagen-Ladungen, wie es in der Mitteilung heisst.

Busse werden umgeleitet

Autofahrer müssen durch die Spurreduktion mit Rückstaus und längeren Reisezeiten rechnen, vor allem im Morgenverkehr in Richtung Zürich und am Abend in Richtung Eglisau/Glattfelden. Damit es im öffentlichen Verkehr nicht zu allzu grossen Verspätungen kommt, werden die ÖV-Busse von Winkel bis zum Flughafen über die Panzerpiste umgeleitet.

Ausserdem wird der gesamte Anschluss Kloten Nord am Wochenende vom 15./16 Juli gesperrt. Die Ein- und Ausfahrt Bülach Süd in Fahrtrichtung Eglisau/Glattfelden ist am Wochenende vom 22./23. Juli nicht befahrbar.

Ab Ende August kann die Strecke wieder vierspurig genutzt werden, mit Tempo 80 und Lastwagenüberholverbot. Von April bis Juni 2018 wird der Abschnitt für die Abschlussarbeiten dann nochmals auf zwei Spuren reduziert.