Winterthur
Auf dem Sulzerareal entstehen 260 Wohnungen

Auf dem Areal "Werk 1" des Sulzerareals in Winterthur entsteht ein neues Quartier: Der Baukonzern Implenia schafft mit zwei Wohnbaugenossenschaften in einem ersten Schritt rund 260 Wohnungen sowie eine Reihe von Stadthäusern. Das Architektur-Konkurrenzverfahren für die ersten beiden Baufelder ist abgeschlossen.

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Ehemalige Industriegebäude auf dem Sulzerareal.

Ehemalige Industriegebäude auf dem Sulzerareal.

Keystone

Das Dietliker Unternehmen Implenia, welches das Sulzerareal 2008 gekauft hat, will nun die Projektierung vorantreiben. 2018 soll gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch der Baustart erfolgen, 2021 könnten die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen.

Auf dem Areal des "Werk 1" entsteht ein Stadtquartier mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitnutzungen. Es wird es auch zu einem Bildungsstandort werden.

Auf dem Baufeld 3 will Implenia gemeinsam mit einer Anlagestiftung in einem Neubau mit grossem Innenhof rund 270 Wohnungen auf 28'000 Quadratmetern Geschossfläche erstellen. Der Gestaltungsplan sieht vor, dass 30 Prozent der Wohnflächen auf dem Areal für gemeinnütziges und preisgünstiges Wohnen genutzt wird: Die Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen (Gesewo) wird 80 der 270 Wohnungen realisieren, die Genossenschaft für Alters- und Invalidenwohnungen (Gaiwo) rund 50.

Am Rande des Areals "Werk 1", auf dem Baufeld 5 ist zudem eine Reihe von Stadthäusern vorgesehen.

Das Projekt beruht auf den Vorstellungen der Arbeitsgemeinschaft Baumberger & Stegmeier Architekten und Kilga Popp Architekten. Die Jury des Architekturwettbewerbs spricht von einem Projekt, das "in seinem Willen erfolgreich ist, den Ort und seine industrielle Geschichte zum Hauptthema werden zu lassen".