Wollishofen

Auf dem Heimweg ins Auto gelockt - Polizei patrouilliert vor Ort

Der Fall in Wollishofen ist kein Einzelfall. Vermehrt werden Kinder auf offener Strasse von Fremden angesprochen. Wichtig dabei ist, dass sie einem Unbekannten kein Vertrauen schenken und sofort weglaufen (Themenbild).

Der Fall in Wollishofen ist kein Einzelfall. Vermehrt werden Kinder auf offener Strasse von Fremden angesprochen. Wichtig dabei ist, dass sie einem Unbekannten kein Vertrauen schenken und sofort weglaufen (Themenbild).

Im Zürcher Kreis 2 bot ein Mann Kindergärtlern an, sie nach Hause zu fahren. Die Polizei reagierte sofort mit vermehrtem Patrouillieren in diesem Gebiet.

Am vergangenen Freitag im Quartier Entlisberg in Zürich-Wollishofen wurden vermehrt Kinder von einem unbekannten Mann angesprochen. Er bot jeweils an, die Kinder mit seinem Auto nach Hause zu fahren. Die Leitung der Schule Entlisberg informierte alle Eltern am Montag schriftlich, wie die Zeitung «20 Minuten» berichtete. Auch die Stadtpolizei wurde benachrichtigt, da zwei bis drei Kinder unabhängig voneinander im Hort gemeldet hätten, dass sie angesprochen wurden.

«Weglaufen und nach Hilfe rufen»

Die Polizei werde in diesem Gebiet nun häufiger patrouillieren, versicherte Polizeisprecher Marco Bisa gegenüber der Zeitung. Er appelliert an das richtige Verhalten der Kinder. Sobald ein Kind angesprochen werde, solle es weglaufen und so schnell wie möglich «Rettungsinseln» suchen - beispielsweise Geschägte oder Leute auf der Strasse. Das Kind solle mit Hilferufe auf sich aufmerksam machen und nichts Persönliches erzählen. 

Wollishofen ist kein Einzelfall. Auch in Küsnacht und Horgen wurden in den letzten Monaten Kinder von fremden Männern angesprochen. «Wichtig ist, dass solche Vorfälle unverzüglich gemeldet werden, damit wir sofort Massnahmen treffen können», so Kapo-Sprecher Marc Besson. 

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