Vorwürfe
Auch Leupis Söhne besuchten schon Partys auf dem Koch-Areal

Nachdem bekannt wurde, dass die Söhne des Polizeivorstehers Richard Wolff in der linksautonomen Besetzerszene aktiv sind, erbte Stadtrat Daniel Leupi das «Koch Areal» Dossier. Die Weltwoche erhebt nun ähnliche Vorwürge gegen ihn – die Stadt Zürich kontert.

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Daniel Leupis Jungmannschaft besuchten schon verzeinzelte Partys auf dem Koch-Areal Gelände. KEY

Daniel Leupis Jungmannschaft besuchten schon verzeinzelte Partys auf dem Koch-Areal Gelände. KEY

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In der Donnerstag Ausgabe greift die Weltwoche Stadtrat Daniel Leupi an und wirft ihm vor, dass seine Jungmannschaft ebenfalls in Verbindung mit der Koch-Areal Szene stehe, weil sie dort in der Vergangenheit schon mehrere Partys besuchten. Dabei suggeriert der Artikel, dass die Kinder zur Besetzerszene gehören und regelmässig auf dem Gelände verkehren.

Die Stadt Zürich stellt in einer Mitteilung nun richtig, dass es zwischen Leupis Kindern und den Besetzern keine Nähe gebe. Und das die suggerierte Verbingung seitens der Weltwoche falsch sei. Leupis Kindern besuchten früher zwar selten Partys auf dem Areal, hatten jedoch «keinerlei aktive oder passive Rolle im Zusammenhang mit Aktivitäten auf dem Koch-Areal» gespielt.

Hinzu kommt, dass Leupi vor der Übernahme des Dossiers den Stadtrat über die Partybesuche seiner Kinder informierte. Er gab dem Stadtrat zu bedenken, dass diese Konstellation problematisch erscheinen kann. Aus Sicht des Stadtrats führte dies «im Sinne von Art. 5a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes» zu keiner Befangenheit, sodass ihm das Dossier tortzdem übergeben wurde.

 Das Koch-Areal in Zürich-Altstetten ist seit März 2013 besetzt.
13 Bilder
 Ein Transparent mit der Aufschirft "Kein Abriss auf Vorrat" hängt am besetzten Koch-Areal im Jahr 2013.
 Das Koch-Areal in Zürich Altstetten.
 Das Zürcher Koch-Areal ist seit Jahren besetzt.

Das Koch-Areal in Zürich-Altstetten ist seit März 2013 besetzt.

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT