Stadion Zürich
Auch die EVP lehnt das Stadion ab, stimmt aber für die Wohnungen

Die EVP der Stadt Zürich lehnt das Hardturmstadion ab. Sie sagt aber Ja zur Wohnsiedlung, die mit dem Stadionprojekt verbunden ist. Dies beschloss der Parteivorstand am Montagabend.

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So sieht das für 2017 geplante Stadion Zürich aus.

So sieht das für 2017 geplante Stadion Zürich aus.

Keystone

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen vom kommenden Frühling konzentriert sich die EVP aufs Parlament.

Es sei inakzeptabel, dass die ganze Finanzlast eines neuen Stadions der Stadt überlassen werde, «während weder private Investoren noch die direkt vom Stadion profitierenden Fussballclubs an den Kosten des überaus teuren neuen Projekts beteiligt werden sollen», heisst es in der EVP-Mitteilung.

Es gebe schon das Letzigrundstadion. Dieses decke die Bedürfnisse der Fussballclubs zwar nicht ideal. Es erfülle aber die Anforderungen an hochstehende Spiele "vollumfänglich".

Wahlen: Volle Kraft voran

Bei den Stadtzürcher Wahlen vom Frühling 2014 konzentriert sich die EVP voll aufs Parlament. Sie will die 5-Prozent-Hürde in mindestens einem Wahlkreis nehmen und wieder Fraktionsstärke erlangen. Bei den letzten Wahlen von 2010 hatte sie diese verloren. Die bisherigen vier EVP-Gemeinderäte treten alle wieder an, wie es in der Mitteilung heisst. Auf einen Stadtratskandidaten verzichtet die EVP.