Wintersport

Atlantis-Baustelle stoppt Schlittler der Üetlibergstrecke

Schlittelweg Üetliberg: Ein Zaun sperrt diesen Winter den Zielschuss ab – zur Bahnstation Triemli kommen Schlittler nur zu Fuss.

Schlittelweg Üetliberg: Ein Zaun sperrt diesen Winter den Zielschuss ab – zur Bahnstation Triemli kommen Schlittler nur zu Fuss.

Das Schlussstück des Üetliberg-Schlittelwegs ist diesen Winter geschlossen. Der Grund: Wegen der Bauarbeiten am Hotel Atlantis ist die Wiese, auf der sich ansonsten der Zielschuss des Schlittelwegs befindet, diese Saison gesperrt.

Schlechte Nachrichten für Zürcher Schlittenfahrer: Das Schlussstück des drei Kilometer langen Schlittelwegs vom Üetliberg zur Bahnstation Zürich-Triemli müssen sie diesen Winter zu Fuss hinter sich bringen. Der Grund: Wegen der Bauarbeiten am Hotel Atlantis ist die Wiese, auf der sich ansonsten der Zielschuss des Schlittelwegs befindet, diese Saison gesperrt.

Anstelle des Schlittelweg-Schlussstücks wurde eine Baupiste eingerichtet, um Baufahrzeugen die Zufahrt zur Hotelbaustelle zu ermöglichen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Wiese daher für Schlittler mit einem Zaun abgesperrt. «Das ist uns lieber, als dass es dort Verletzte gibt», erklärt Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich.

Offiziell ist die Schlittelbahn auf Zürichs Hausberg zwar noch nicht freigegeben. Doch die dünne Schneedecke lockte am Wochenende bereits erste Schlittler an. Und da aufs kommende Wochenende hin erneut Schnee angesagt ist, dürfte es bis zum Start in die Wintersaison nicht mehr lange dauern. An Spitzentagen wird Zürichs längster Schlittelweg dank der bequemen Auffahrt via Üetlibergbahn von Tausenden befahren.

Im Oberland läuft die Saison schon

Im Zürcher Oberland hat die Wintersaison bereits begonnen: Der Schlittelweg auf dem Hörnli ist grösstenteils befahrbar, wie im Berggasthaus Hörnli-Steg zu erfahren ist. Mit 4,5 Kilometern Länge und 450 Metern Höhenunterschied bietet er streckenmässig noch mehr Schlittelspass als der Üetliberg. Allerdings erfolgt der Aufstieg zu Fuss.

Auch Langläufern bieten sich im Züribiet derzeit schon gute Möglichkeiten: Von der Gibswiler Panoramaloipe am Bachtel werden online «super Bedingungen am ersten Adventswochenende» mit 15 bis 30 Zentimetern Pulverschnee gemeldet. Die Loipen seien allesamt gespurt und «gut bis fahrbar». Auch die Loipe Guldenen-Forch auf dem Pfannenstiel ist teilweise gespurt. Und der dazugehörige Schlittelhügel sei bei knapp 15 Zentimetern Schnee trotz grüner Stellen befahrbar, heisst es am Infotelefon.

Einige Oberländer Skilifte waren am vergangenen Wochenende ebenfalls schon in Betrieb und dürften am Mittwochnachmittag sowie am kommenden Wochenende wieder laufen. Das gilt für den Skilift Ghöch zwischen Bäretswil und Gibswil, den Skilift Steig am Dorfrand von Bäretswil, den Skilift Wildberg, in dessen Gebiet zudem zwei Loipen gespurt sind, und für das Skigebiet Atzmännig.

Der Skilift Steg im Tösstal, mit 1100 Metern der längste im Kanton Zürich, startet erst am 14. Dezember. Auch der Skilift Fischenthal, dessen 50-jähriges Bestehen dieses Jahr gefeiert wird, ist noch geschlossen, was sich aber laut Telefondurchsage ändern wird, sobald genug Schnee liegt.

Dem nahen Pistenspass für wenig Geld und ohne grosses Gedränge steht sodann nichts mehr im Wege, wenn Petrus will.

Telefonische Auskünfte:

Schlittelwege Üetliberg 0800 588 588,

Hörnli 055 245 12 02;

Skilifte Ghöch 044 939 12 41,

Steig 044 939 16 54,

Wildberg 079 620 28 71,

Fischenthal 055 245 13 27,

Steg 055 245 15 71;

Loipen Gibswil 055 246 42 22,

Guldenen-Forch 044 984 35 63.

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