Asyl

Asylsuchende an kurzer Leine: So wird der Alltag im Bundeszentrum aussehen

Asylsuchende sollen im Bundeszentrum mit anpacken. (Symbolbild)

Asylsuchende sollen im Bundeszentrum mit anpacken. (Symbolbild)

24/7-Überwachung, regelmässige Patrouillen, strenge Zutrittskontrollen. Fixe Essenszeiten, strikte Nachtruhe, Hausarbeiten in Gruppen wie im Ferienlager. So soll der Alltag für die 500 Asylsuchenden im geplanten Bundeszentrum Zürich West aussehen.

Projektleiter Urs von Daeniken stellte beim Dialog mit den Anwohnern am Dienstagabend die Massnahmen vor, die der Inbetriebnahme des Bundeszentrums folgen würden: Wer putzt kriegt drei Franken Sackgeld pro Tag, wer zweimal zu spät einrückt, dem wird dieser Zustupf allerdings gestrichen. Stehlen, Rauchen, oder der Konsum von Alkohol werden bestraft.

Ausserdem müssen sich die Asylsuchenden an strikte Zeiten halten. Nachtruhe gilt von 22 bis 6 Uhr. Von 7 bis 7:30 gibt’s Frühstück, um 11:30 beginnt das Mittagessen und zwischen 17 und 18:30 wird das Abendbrot aufgetischt. Dies schreibt der Tagesanzeiger am Mittwoch.

Eine Sicherheitsfirma wird 24 Stunden vor Ort sein, dazu kommt eine durchgehende Hotline für besorgte Anwohner.

Wird dies die Quartierbewohner beruhigen?

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