Zürich
Asylbewerber droht mit Messern - Polizei schiesst ihm ins Bein

Bei einer Kontrolle am Zürcher Hauptbahnhof bedrohte ein marokkanischer Asylbewerber zwei Polizisten. Als sie ihn nach seiner versuchten Flucht stellen wollten, rannte er auf die beiden zu und wurde mit einem Schuss ins Bein gestoppt.

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Asylbewerber von Polizei in Zürich mit Schuss ins Bein gestoppt
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Zwei Polizisten kontrollierten den Asylbewerber am Zürcher Hauptbahnhof.
Er bedrohte die Polizisten mit Messern und flüchtete.
Der Marokkaner wurde mit einem Schuss ins Bein gestoppt.

Asylbewerber von Polizei in Zürich mit Schuss ins Bein gestoppt

Johannes Dietschi/Newspictures

Am späten Sonttagabend traf die Kantonspolizei Zürich bei einer Kontrolle im Zürcher Hauptbahnhof auf einen marokkanischen Asylbewerber. Dieser widersetzte sich der Kontrolle und bedrohte die beiden Polizisten mit zwei grossen Messern, teilt die Kantonspolizei mit.

Trotz Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock konnte der Mann Richtung Landesmuseum flüchten, bei der Zufahrt ins Museumsgebäude konnten die Polizisten ihn jedoch stellen. Sie forderten ihn mit gezogenen Schusswaffen dazu auf, sich auf den Boden zu legen. Der Marokkaner aber rannte trotz aber mehrfacher Aufforderung auf die Polizisten zu. Einer der beiden stoppte ihn schliesslich mit einem gezielten Schuss ins Bein.

Die Sanität wurde sofort aufgeboten und brachte den Mann ins Spital. Der 24-jährige maokkanische Asylbewerber aus Kanton Basel-Stadt wurde formell in Polizeihaft genommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt. Der Schusswaffeneinsatz wird, wie in solchen Fällen üblich, durch die zuständige Staatsanwaltschaft untersucht werden.